Die Duale Berufsausbildung – einzigartig in Deutschland

Praxis und Theorie: Die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule


Das System der Dualen Berufsausbildung in Deutschland ist einzigartig auf der Welt. Was bedeutet duale Ausbildung? Der Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule arbeiten eng zusammen. Der Betrieb vermittelt in erster Linie die praktischen Fähigkeiten, z. B. durch „Learning by Doing“. Das theoretische Wissen – sowohl Allgemeinwissen als auch Fachtheorie – vermittelt die Berufsschule.

Heutzutage müssen sich Unternehmen den ständig wechselnden Wettbewerbsanforderungen anpassen: in neue Maschinen investieren, neue Produktionsverfahren einführen und ihre Ausbilder permanent weiterbilden. Hier sind die Azubis praktisch immer auf dem neuesten Stand. Sie lernen modernste technische Entwicklungen, innovative Dienstleistungen und neueste wirtschaftliche Errungenschaften kennen.

Die Berufsschulen vermitteln ergänzend dazu die Theorie. Berufsschule kann an bestimmten Wochentagen stattfinden oder auch in Blöcken von einer oder mehreren Wochen. Neben den berufsbe­zogenen Lerninhalten werden auch allgemeine Fächer wie Deutsch, Wirtschaftslehre und Sport angeboten. Je nach Ausbildungsberuf oder Interesse können auch Fremdsprachen erlernt oder aufgefrischt werden. Im Gegensatz zu den vorher besuchten Schulen stehen in den Berufsschulen Lerninhalte im Vordergrund, die eng auf den Ausbildungsberuf abgestimmt sind.

Die Inhalte der betrieblichen Berufsausbildung sind in den Ausbildungsordnungen festgehalten, die auf gesetzlichen Vorgaben des Bundes basieren. Für den Unterricht an den Berufsschulen gelten je nach Bundesland unterschiedliche Rahmenpläne, die vom jeweiligen Kultusministerium festgelegt werden.

Informationen und Auskünkfte erteilt:

Agentur für Arbeit

www.arbeitsagentur.de