Dein Traumberuf – mit unseren Tipps findest du ihn

 

1. Orientiere dich rechtzeitig!

So findest du garantiert deinen Traumberuf: Damit du nicht unter Zeitdruck gerätst, solltest du dich früh genug über die Ausbildungsmöglichkeiten nach dem Schulabschluss informieren. Berufsberater der Agentur für Arbeit beraten dich über verschiedene Berufsbereiche, Ausbildungsmöglichkeiten und Bildungswege und entscheidende Faktoren bei der Berufswahl. Sie kennen die Chancen und Trends am Arbeitsmarkt. Auch verschiedene Praktika während der Schulzeit tragen zur beruflichen Orientierung bei.

2. Informiere dich ausführlich!

Die Agentur für Arbeit informiert auch über das Angebot an Ausbildungsplätzen. Nicht für jeden Wunschberuf gibt es eine Lehrstelle in der Heimat. Manchmal ist es notwendig, auch den Wohnort zu wechseln.

3. Teste deine Eignung!

Kennst du eigentlich deine Talente, deine Stärken und Schwächen?  Weißt Du welche Voraussetzungen du für deinen Traumberuf mitbringen musst? Auch hier hilft die Agentur für Arbeit: In Eignungstests können hier junge Menschen ihre eigenen Stärken und Schwächen erkennen und feststellen, ob sie die Anforderungen für den gewünschten Ausbildungsberuf erfüllen. Beispielsweise müssen in manchen Berufen bestimmte gesundheitliche Voraussetzungen erfüllt werden, bei anderen spielen hoher körperlicher Einsatz oder ungewöhnliche Arbeitszeiten eine Rolle. In bestimmten Berufsbereichen ist vor Ausbildungsbeginn ein ärztlicher Gesundheits-Check notwendig oder es werden Einstellungstests durchgeführt.

4. Suche dir einen geeigneten Ausbildungsplatz!

Auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz solltest du mehrere Wege einschlagen: Es gibt eine Online-Lehrstellenbörse bei der IHK (www.ihk-lehrstellenboerse.de). Hier kannst du gezielt nach Berufen und Orten suchen. Professionelle Unterstützung gibt es außerdem bei Ausbildungsmessen oder der Agentur für Arbeit. Auch die Familie oder der Freundes- und Bekanntenkreis kann vielleicht mit ei-nem guten Tipp weiterhelfen. Und es lohnt sich auch der Blick in die örtlichen Tageszeitungen.

5. Bleib flexibel!

Eine endgültige Entscheidung will gründlich überlegt sein. Vorher solltest du verschiedene Alternativen prüfen. Bei der Berufswahl ist Flexibilität gefragt: Vielleicht kann ein Unternehmen nicht den Traumberuf anbieten, aber eine Ausbildung in einem ähnlichen Bereich, der auch interessant ist.

6. Keine Angst vor einem Ortswechsel!

Manchmal lohnt sich für die Ausbildung auch ein Ortswechsel. Wenn dein Traumberuf in der Heimat nicht ausgebildet wird, solltest du lieber umziehen, als falsche Kompromisse einzugehen. Auch in einem solchen Fall lohnt sich der Weg zur Agentur für Arbeit. Sie steht dir mit Rat und Tat zur Seite.

7. Gib nicht auf!

Ein Ausbildungsplatz findet sich nicht von heute auf morgen. Oft ist die Nachfrage in bestimmten Berufsbereichen groß. Rechne deshalb auch mit Absagen. Wichtig ist: deine Bewerbungsunterlagen sollten nicht nur komplett sein, sondern auch ansprechend gestaltet werden, damit sie in der Masse angenehm ins Auge fallen. Nimm dir für deine Bewerbung also ausreichend Zeit, sie ist deine Visitenkarte.

8. Entscheide dich schnell!

Wenn du einen passenden Ausbildungsplatz gefunden hast, solltest du dich umgehend entscheiden. Ausbildungsbetriebe und Berufsfachschulen können nicht wochenlang warten – sie wollen ihre Plätze schnell besetzt wissen. Wer zügig zu- oder absagt, gibt auch Nachrückern eine Chance auf schnelle Benachrichtigung.

9. Informiere alle Beteiligten!

Sobald du dich für einen Ausbildungsplatz entschieden hast und der Ausbildungsvertrag unterschrieben ist, informiere die Vermittlung der Agentur für Arbeit und alle, die sich unterstützt haben. Auch weiteren Unternehmen, bei denen noch Bewerbungsverfahren laufen, sollte fairerweise abgesagt werden.

10. Vertrag einhalten!

Vertrag ist Vertrag: die Unterschrift unter einem Ausbildungsvertrag ist für beide Seiten verbindlich. Wer mehrere Verträge gleichzeitig abschließt, verhält sich nicht nur unfair gegenüber seinen Mitbewerbern. Er verstößt auch  gegen das Vertragsrecht. Ein abgeschlossener Vertrag blockiert nämlich die jeweilige Lehrstelle. Auch für den Ausbildungsbetrieb verringert sich so die Chance, den Platz noch kurzfristig neu zu besetzen.