Der Vollzugs- und Verwaltungsdienst in Justizvollzugsanstalten verbindet anspruchsvolle Verwaltungstätigkeiten mit abwechslungsreichen Vollzugselementen und eröffnet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.
Tätigkeiten
- Organisation und Verwaltung des Anstaltsalltags („Stadt in der Stadt“)
- Führen von Personalakten, Verwaltung der Gefangenen-Daten von Aufnahme bis Entlassung
- Finanzverwaltung: Verwaltung der Konten der Gefangenen (Ein- und Auszahlungen)
- Verwaltungsaufgaben in Vollzug und Verwaltung, Schnittstellenarbeit zwischen Vollzug und Behörde
Ausbildungsvoraussetzungen
in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss (oder höher) oder ein qualifizierender Abschluss der Mittelschule oder Haupt-/Mittelschulabschluss plus abgeschlossene, förderliche Berufsausbildung
Ausbildung
- Ausbildung: duale Ausbildung über 2 Jahre
- Alternativ: duales Studium (dritte Qualifikationsebene), insgesamt 3 Jahre
- Studium: ca. 20 Monate an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Starnberg
- Praxisanteil: ca. 16 Monate in einer JV
- Studierende werden zu Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärtern ernannt, mit beamtenrechtlichen Rechten und Pflichten inklusive Anwärterbezügen
- Leistungsnachweise: Klausuren und Hausarbeiten, Abschluss durch schriftliche und mündliche Qualifikationsprüfung
Anforderungen
- Verwaltungskompetenz, Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit
- Fähigkeit zur Zusammenarbeit, Eigenverantwortung, Engagement für öffentliche Verwaltung